Das Bankkundengeheimnis ist Teil der Privatsphäre! Der Bürger hat das Recht, sein Sparkonto von den geldgierigen Blicken des Staates zu schützen.
Das B.geheimnis ist kein Schlupfloch für Diktatorengelder. Die Beispiele Abacha (Nigeria) oder Marcos (Philippinen) zeigen, dass die Schweiz problemlos Rechtshilfe leistet, damit die Gelder wieder dorthin gelangen, wo sie rechtlich hingehören.
Das B.geheimnis bietet einen Schutz für ALLE rechtschaffenden Kunden. Genau wie die Beziehungen zwischen mir und dem Arzt, dem Pfarrer oder dem Anwalt, genauso sind meine Geschäftsbeziehungen mit meinen Bankier meine Sache. Solange der Staat keine Anhaltspunkte hat, dass ich gegen Gesetze verstosse, hat dieser nicht das Recht, mich zu "röntgen".
Dies einfach aufzugeben, weil ausländische Staaten - kurz vor der Zahlungsunfähigkeit stehend - darauf pochen, zeugt nicht von einer souveränen Politik.
Präsident SVP Sektion Wynau, SVP, 14. Mai 2010
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Das Bankgeheimnis ist in Wirklichkeit ein Steuerhinterziehungsgeheimnis. Traurig ist die Tatsache, dass wir mit Hilfe von aussen von dieser Untugend wegkommen.
Wenn ein Sozialhilfeempfänger "vergisst", ein paar hundert Franken Nebenerwerb anzugeben, schickt man ihm Detektive auf den Hals.
Wenn ein Multimillionär "vergisst", eine Million Franken Einkommen in der Steuererklärung anzugeben, dann erhält er im unwahrscheinlichen Fall, dass er erwischt wird (er wird ja durch das Steuerhinterziehungsgeheimnis geschützt), bloss eine Busse.
Das finde ich äusserst ungerecht.
Grossrat Bern, SP, 4. März 2010
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Das Bankgeheimnis schützt diejenigen, welche etwas zu verbergen haben! Steuerhinterziehung wird erst durch das Bankgeheimnis ermöglicht.
Grossrat Bern, SP, 2. März 2010
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Das Bank- bzw. das Bankkundengeheimnis muss in die Bundesverfassung!
Es darf nicht sein, dass der Bürger öffentlich wird.
Gegner beharren auf Aussagen wie "das Bankgeheimnis diene in erster Linie um hinterzogene Steuern zu sichern." Oder: "Es nütze lediglich den Reichen und Kriminellen." Diese Behauptungen sind falsch und lenken von einem ganz anderen Problem ab. Es kann doch nicht sein, dass unsere Regierung bei jedem Windstoss umzukippen droht und ein Problem lösen will, welches uns gar nicht wirklich betrifft.
Wenn wir uns die ausländische Finanz- bzw. Steuerpolitik betrachten, so wird ersichtlich, dass beispielsweise in Deutschland die Steuerabgaben so hoch sind, dass der Bürger sein erarbeitetes Geld in "Sicherheit" bringen will - irgendwie nachvollziehbar, oder?
Das soll keinesfalls bedeuten, dass ich die Steuerhinterziehung gutheisse.
Ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass es sich hierbei um ein ausländisches(!) und nicht um ein schweizerisches Problem handelt.
Es wird ausserdem angenommen, dass die Zahl der Steuerhinterziehung abnehmen werde, sobald unser Bankgeheimnis nicht mehr bestehe. Es ist naiv zu glauben, dass diese Aussage zutrifft.
Es ist anzunehmen, dass diese Gelder in andere Länder in „Sicherheit“ gebracht würden. Um die Steuerhinterziehung einzuschränken, wäre die Einführung einer Sicherungssteuer, wie wir sie kennen, eine mögliche Lösung.
Es ist an der Zeit auf den Tisch zu hauen und dem Ausland zu zeigen, dass sich unser Finanz- bzw. unser Steuersystem bestens bewährt hat. Schluss mit Kniefällen vor dem Ausland!
Präsidentin Junge SVP Biel/Bienne, JSVP, 2. März 2010
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Gleiches Recht für alle, auch bei den Steuern
Das Bankgeheimnis, wie es in den vergangenen Jahrzehnten angwendet wurde, untergräbt die Rechtsgleichheit und die Moral. Selbständigerwerbende und Vermögende werden gegenüber den Normalverdienern bevorzugt. Wer keine Steuern hinterzieht, muss sich geradezu als der Dumme vorkommen. Unter solchen Bedingungen wäre es nur noch eine Frage der Zeit gewesen, bis wir auch in der Schweiz italienische oder griechische Zustände gehabt hätten. Dank der OECD und dem Druck von verschiedenen Staaten, besteht auch für die ehrlichen Steuerzahler in der Schweiz nun wieder etwas Hoffnung.
Grossrat Bern, SP, 1. März 2010
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Doppelmoral: Internet, Facebook, Twitter.. die Welt steht offen und wir offenbaren uns. Beim Geld, da lassen wir Schweizer uns nicht in den Geldbeutel schauen.
Das Bankgeheimnis hat der Schweiz viel Geld und Wohlstand gebracht. Bis vor einigen Jahren ist die Rechnung der Bank und letztendlich für uns Schweizer aufgegangen.
Die Welt hat sich in verschiedener Hinsicht gewandelt. Zum einen surfen wir im Internet und teilen mit der halben Welt unser Leben.
Das Geld und der Wirtschaftsplatz gerät durch die Igelpolitik und das verstaubte Verständnis unter Druck, ja wir wurden an die Wand gespielt.
Es ist an der Zeit, dass wir zu einer offenen, vertrauensvollen und würdigen Nation wandeln und unser know how in einer Vorwärtsstrategie einsetzen.
Darum helfen wir mit, dass die Steuern bezahlt werden, sauberes Geld verwaltet wird, dass unser Land mit einem guten und sauberen Bank- und Wirtschaftsplatz im weltweiten Wettbewerb mithalten kann.
Weg mit der Unterscheidung von Steuerbetrug und Steuerhinterziehung.
Stadtrat Bern, EVP, 26. Februar 2010
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Wir haben NICHT das Recht, Steuerausländer von der Steuerpflicht an ihrem Wohnort zu befreien!
Wenn wir das Bankgeheimnis im Inland erhalten, und damit reiche Steuersünder von ihrer Steuerpflicht befreien wollen, ist dies unser Problem. Schliesslich ist es unsere Staatskasse, die darunter leidet. Was jedoch nicht geht, ist dass wir Steuerausländer, welche nicht physisch in der Schweiz anwesend sind, von der Steuerpflicht befreien. Dies liegt genauso wenig in unserer Kompetenz, wie wenn wir über die Steuerpolitik anderer Staaten urteilen, um die vielen ausländischen Bankkunden in der Schweiz zu begründen.
SP, 26. Februar 2010
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Ein Modell Liechtenstein für die Schweiz- Lernen wir von Liechtenstein und wenden eine Weissgeldstrategie an. Für die Arbeitsplätze und den Finanzplatz
Liechtenstein ist uns voraus und hat bereits früher ihre ausweglose Situation erkannt.
Es hat mit England und anderen Staaten ein Abkommen ausgehandelt.
Es wird die Schwarzgelder bis in 5 Jahren legalisieren und nimmt nur noch versteuertes Geld an.
Somit hat es einen grösseren Geldabfluss verhindert und Arbeitsplätze geschont.
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Die Schweizer Banker müssen sich neu erfinden.
Die Schweizer Banker müssen sich neu erfinden. Nach über 250 Jahren Private Banking und 70 Jahren traditionellem Bankge-heimnis verlieren die Schweizer Vermögensverwalter ihre einzigartige Stellung. Wer Schwarzgeld in der Schweiz vor dem Fiskus seines Heimatlandes versteckt, für den steht eine hohe Rendite nicht im Vordergrund. Die Rendite, die der Vermögensverwalter für ihn erwirtschaftet, ist im Vergleich zu den Abgaben, die er in seiner Heimat entrichten müsste, vernachlässigbar. Profitiert haben davon die Schweizer Vermögensverwalter mit ihren hohen Verwaltungsgebühren – die kleineren Privatbanken dabei mehr als die Grossbanken.
Die Branche steht am Beginn eines weitgehenden und tiefen Umbruches. In der Post-Bankgeheimnis-Phase werden globaler Wettbewerb, ein erneuertes pro-fessionelles Banking, Performance, Verkauf und Kommunikation auf Kosten der umstrittenen Form der Steueroptimierung wichtiger.
Mehr:
http://www.welti.ch/2010/02/22/was-kommt-nach-dem-bankgeheimnis/
Philippe Welti, 23. Februar 2010
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Ist es unser Problem, wenn in anderen Ländern noch verschwenderischer mit Steuergeldern umgegangen wird?
Wieso wohl schaffen vermögende Deutsche ihr Geld zu uns?
Weil man in Deutschland durchaus damit rechnen muss, 50% seines Einkommens abzugeben, in Form von Steuern und Gebühren. 50% !!! Bei 80 Millionen Einwohnern...
Wofür braucht ein Staat soviel Geld? Und weshalb reicht es dann immer noch nicht?
Es würde mich ehrlich auch "ankotzen" wenn ich Montags aufstehe, zur Arbet fahre, und das Geld fürs morgige Leben auch heute verdiene, denn morgen gebe ich ja mein Einkommen an den Staat ab.
Dann am Mittwoch darf ich wieder was von meiner Wirtschaftlichkeit haben, und schon am Donnerstag arbeite ich wieder für Frau Merkel.
Wenn man nicht rentabel ist, geht man pleite. Nur Staaten nicht, da diese einfach etwas mehr Nationalstoltz und Vaterlandsliebe von den Steuerzahlern verlangen.
Für das Bankgeheimnis! Gegen staatl. Ausbeutung! Denn sogar normal verdiendende schaffen einen Sparbatzen in die Schweiz. Genau deshalb sollte man jedem die Möglichkeit geben für Ihre Zukunft selber zu sorgen.
BDP, 4. Februar 2010
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